Internationale Konferenz des Auswärtigen Amtes und des Deutschen Archäologischen Instituts

2. Juni 2022 von 09:00 - 18:00 Uhr im Weltsaal des Auswärtigen Amtes

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07:30 – 09:00 
Einlass

09:00 – 10:00 
Auftakt

Begrüßung: Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, -bildungs- und –forschungspolitik im Auswärtigem Amt

Eröffnung: Jennifer Lee Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt

Einführung: Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Fless, Präsidentin des DAI

Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Manfred Laubichler, Global Futures Professor, Arizona State University

10:00 – 10:30 
Kaffeepause

10:30 – 12:00
Session 1 „Klima“

Prof. Dr. Dr. h.c. Eszter Bánffy (EAA/DAI) 
The 2021 EAA Statement on Archaeology and Climate Change – Crosscuts with the DAI Groundcheck project

Prof. Dr. Helmut Brückner (Universität zu Köln)
Geoarchives – Keys for Detecting Climate Change and Human Footprint

Assoc. Prof. Dr. Suzanne E. Pilaar Birch (University of Georgia)
Using Stable Isotope Analysis of Archaeological Remains to Reconstruct Past Climate Change

Dr. Charlotta Hillerdal & Prof. Dr. Kate Britton (University of Aberdeen)
Archaeology, Heritage and Community in Coastal Western Alaska

Prof. Dr. Dirce Marzoli (DAI)
Ampuria’s Future. Learning from the Past (5000 v. Chr. bis 2300 n. Chr.). Deutsch-spanische Kooperationsforschungen im Ampurdán, eine Küstenregion im Wandel (Vorgezogener Beitrag aus Session 2 „Krise“)

Moderation: Prof. Dr. Mayke Wagner (DAI)

12:30 – 13:15 
Mittagspause

13:15 – 14:30
Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik
Impuls durch Dr.-Ing. Katja Piesker

Podium:

  • Erhard Grundl MdB
  • Prof. Monika Grütters MdB
  • Michelle Müntefering MdB
  • Prof. Dr. Friederike Fless
  • Dr.-Ing. Katja Piesker

14:30 – 15:30
Session 2 „Krise“

Dr. Annette Kühlem (Christian-Albrechts-Universität Kiel)
„Wenn der Riese Uab im Meer versinkt…“ – Steigender Meeresspiegel, Extremwetter und archäologische Untersuchungen in Palau, Mikronesien

Assoc. Prof. Dr. Martin Callanan (Norwegian University of Science and Technology)
Glacial Archaeology – Is the End now in Sight?

Asst. Prof. Dr. Anne Jensen (University Alaska Fairbanks)
The Solid Ground of Nature?  Environmental Change Threats to Cultural Heritage in Alaska

Moderation: Prof. Dr. Henny Piezonka

15:30 – 16:00 Kaffeepause

16:00 – 17:30
Session 3 „Archäologie“

Dr. Mara Weinelt (Christian-Albrechts-Universität Kiel)
Klimawandel und Siedlungsdynamik auf der Iberischen Halbinsel  während  Chalcolithicum und Bronzezeit

Dr. Lars Holger Pilø (Oppland County Council)
Glacial archaeology – new knowledge emerges from the ice

Dr. Stephanie Piper (University of York)
An Escape to the Country? Perceptions of Hunter-Gatherer Responses to Climate Change in Education and Outreach

Dr. Alexa Höhn (Goethe Universität Frankfurt)
Traditional West African landscapes – the tree-side story

Dr. Christian Reepmeyer (DAI)
Settlement Abandonment and Sea-Level Change in the Late Holocene Prehistory of the Tongan Isles

Moderation: Dr. Julia Gresky (DAI)

17:30 – 18:00 Abschlussdiskussion 

Referent:innen

Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, -bildungs- und –forschungspolitik im Auswärtigem Amt

Jennifer Lee Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik, Auswärtiges Amt

Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts

Manfred D. Laubichler ist Global Futures und President’s Professor für Theoretische Biologie und Geschichte der Biologie sowie Direktor der School of Complex Adaptive Systems an der Arizona State University und Professor am Santa Fe Institute. Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des Global Climate Forum in Berlin. Er und seine Gruppe untersuchen unter anderem das Problem der evolutionären Innovationen – von Genomen bis hin zu Technologien und Wissenssystemen. Zu diesem Zweck entwickeln Laubichler und sein Team neue Analysemethoden (Big Data Computational History of Science) und eine allgemeine Theorie der phänotypischen Evolution und Wissensevolution (erweiterte Evolutionstheorie).

Eszter Bánffy ist Professorin für prähistorische Archäologie, Autorin von 11 Büchern und fast 200 Veröffentlichungen, spezialisiert auf das neolithische Europa. Seit 2013 ist sie Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission des DAI und seit 2021 Präsidentin der European Association of Archaeologists (EAA).

Helmut Brückner ist Geowissenschaftler mit dem Schwerpunkt Geoarchäologie. Er untersucht die raumzeitliche Entwicklung von Küsten sowie die Mensch-Umwelt-Interaktionen, vorzugsweise in antiken Hafenstädten. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und Korrespondierendes Mitglied des DAI.

Suzanne Pilaar Birch ist Associate Professorin für Anthropologie und Geographie an der University of Georgia, USA. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Anpassung und Widerstandsfähigkeit des Menschen gegenüber dem Klimawandel und der unvorhersehbaren Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen in der Vorgeschichte sowie der Frage, wie unser Verständnis von der Reaktion des Menschen auf Umweltveränderungen in der Vergangenheit das aktuelle Denken über diese Themen beeinflusst.

Kate Britton ist Professorin für archäologische Wissenschaft und Leiterin der Abteilung für Archäologie an der Universität Aberdeen, Schottland. Ihre Forschung erstreckt sich über die Geistes- und Naturwissenschaften. Sie setzt geochemische und biomolekulare Methoden ein, um das Verhalten von Menschen und Tieren in der Vergangenheit sowie Paläoumweltbedingungen zu rekonstruieren und die Schnittstelle zwischen Mensch-Tier-Umwelt-Interaktionen in den archäologischen Aufzeichnungen zu untersuchen.

Charlotta Hillerdal ist Dozentin für Archäologie an der Universität von Aberdeen, Schottland. Zu ihren Forschungsgebieten gehören archäologische Theorie, indigene Archäologie und Gemeinschaftsarchäologie. In den letzten zehn Jahren hat sie eine Ausgrabungsstätte im Südwesten Alaskas ausgegraben und erforscht.

Katja Piesker ist promovierte Bauforscherin, wissenschaftliche Direktorin an der Zentrale des DAI in Berlin und Leiterin des Architekturreferats der Zentrale des DAI. Sie leitet das Projekt „KulturGutRetter – Ein Mechanismus für die schnelle Hilfe zum Schutz und Erhalt von Kulturerbe in Krisensituationen weltweit“.

Anne Jensen ist leitende Wissenschaftlerin der Tochtergesellschaft der Barrow, Alaska Native Village Corporation, UIC Science, LLC. Sie ist Assistenzprofessorin für Forschung in der Abteilung für Anthropologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum of the North, beide an der University of Alaska Fairbanks, sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Anthropologie am Bryn Mawr College.

Dirce Marzoli ist Prähistorikerin und Erste Direktorin der Abteilung Madrid des DAI

Annette Kühlem ist Archäologin am Institut für Ökosystemforschung der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Als Teil eines interdisziplinären Teams untersucht sie Mensch-Umwelt-Beziehungen auf Inseln Ozeaniens.

Martin Callanan ist Associate Professor für Archäologie an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim, Norwegen. Sein Spezialgebiet ist die Gletscher- und Gebirgsarchäologie.

Mara Weinelt forscht zur Relevanz von Klimawandel im Holozän für frühere Gesellschaften. Sie beschäftigt sich mit abruptem Klimawandel und quantitativen Paläo-Klimarekonstruktionen im Spätquartär, Paläozeanographie und der Rolle des Ozeans für früheren Klimawandel sowie Mikropaläontologie und Isotopenforschung.

Lars Pilø ist Gletscherarchäologe in der Abteilung für kulturelles Erbe des Bezirksrats Innlandet, Norwegen. Zudem ist er der Herausgeber von secretsoftheice.com.

Alexa Höhn ist Archäobotanikerin am Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Sie untersucht die Entwicklung der Landnutzung und damit einhergehende Landschaftsveränderungen in Westafrika über die letzten Jahrtausende.

Steph Piper ist außerordentliche Dozentin für Archäologie an der Universität York und Spezialistin für das Mesolithikum. Sie erforscht derzeit, wie sich die Erosion auf die prähistorische Archäologie an der Küste im Nordwesten Schottlands auswirkt.

Christian Reepmeyer ist Zweiter Direktor der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (KAAK) des DAI. Sein thematischer Schwerpunkt ist die weltweite Inselarchäologie, mit besonderer Spezialisierung auf geochemischen Methoden der Rohmaterialanalyse. Darüber hinaus erforscht er Mensch-Umwelt-Beziehungen mit Fokus auf die Auswirkungen von Meeresspiegelschwankungen auf Küstenbevölkerungen in der postglazialen Periode des Endpleistozäns.